Die Schlafphasen des Menschen

Die Schlafphasen, die REM-Phase

Die Schlafphasen vom Einschlafen bis zum Aufwachen. Ein ständiges Auf und Ab.

REM-Phase und Matratzen

Die richtige Matratze ist ein wichtiger Baustein, um optimal durch die einzelnen Schlafphasen zu gelangen.

Was ist die REM-Phase?

Der Tag neigt sich dem Ende zu, die Arbeit, der Sport, oder was immer man in seiner Wachphase getan hat, wirkt sich langsam auf Körper und Geist aus. Man wird müde und geht ins Bett. Jetzt beginnt die Zeit, in der wir uns regenerieren und das über den Tag Erlebte verarbeiten und sich auch unsere Muskulatur entspannt. Diese Pause ist besonders wichtig, weil unser Gehirn in dieser Zeit sämtliche Erlebnisse sortiert, bewertet und ihm internen Speicher ablegt. Im Gegensatz zur begrenzten Speicherkapazität eines Computers ist unser Speicherplatz grenzenlos. Damit wir aber erlebtes und gelerntes den richtigen Speicherplätzen zuordnen können, benötigen wir ausreichenden und erholsamen Schlaf. In der Regel sind es 8 Stunden, die von unterschiedlichen Schlafphasen geprägt sind:

1. Die Einschlafphase

Das Buch ist beiseite gelegt und der Fernseher aus. Schnell noch ins Bad und dann ab in die "Heia". Nun beginnt die Zeit der Erholung. Dein Organismus fährt langsam runter, du beruhigst dich und dein Körper entspannt. Die Frequenz deines Pulsschlags verlangsamt sich allmählich und die Anzahl deiner Atemzüge wird weniger. Nicht umsonst spricht man in dieser Phase von der Bettschwere, denn tatsächlich hat man in der Einschlafphase meist das Gefühl, schwerer zu werden. Dieses Stadium des Schlafs ist noch sehr oberflächlich. Wenn du in dieser Zeit durch irgendetwas gestört wirst, wird der Vorgang des Runterfahrens jäh unterbrochen, und du bist wieder hellwach. Um dir optimale Voraussetzungen zum Einschlafen zu schaffen, sollte die Zimmertemperatur nicht zu hoch sein und ein Fenster auf "Kipp" bringt dir den nötigen Sauerstoff. Dein Magen muss nicht leer sein, jedoch sollte das Abendessen schon eine Weile her sein. Ein voller Magen arbeitet und wird dir das Einschlafen erschweren. Übermäßiger Alkoholgenuss wird dir in der Einschlafphase möglicherweise einen guten Dienst erweisen, während der Nacht kann es jedoch zu massiven Schlafstörungen kommen, die deiner wichtigen Erholung nicht zuträglich sind und deinen Schlafzyklus durcheinander bringen.

2. Die Leichtschlafphase

In diesem Stadium haben dein Körper und dein Gehirn einen Zustand erreicht, den du schon nicht mehr registrierst. Deine Hirnaktivität nimmt ab und deine Muskulatur entspannt, als hätte ganz plötzlich jemand den AUS-Schalter betätigt. Selbst deine Augen bewegen sich in dieser Phase fast gar nicht mehr. Du befindest dich jetzt in der Übergangsphase zum Tiefschlaf. Wirst du während dieser Zeit gestört, bist du danach recht schnell wieder im OFF-Modus.

3. Die Tiefschlafphase

Jetzt schläfst du tief und fest. In dieser Phase des Schlafs erholst du dich besonders gut. Versucht man dich in diesem Stadium zu wecken, gelingt dies nur sehr schwer. Du befindest dich in DER körperlichen und geistigen Entspannungsphase, in der sich alles am Tag Erlebte und Gelernte sortiert und in dein Langzeitgedächtnis abgelegt wird. Alle Eindrücke des Tage haben ungefiltert deinen Speicher gefüllt. Jetzt beginnt die Zeit des Aufräumens und der Erholung, damit du am nächsten Tag wieder körperlich gestärkt und geistig wieder aufnahmefähig bist. Übrigens, während dieser tiefen Schlafphasen macht sich auch der Schlafwandler auf den Weg. Wie unter Hypnose macht er Dinge, von denen er am folgenden Tag nach dem Aufwachen rein garnichts mehr weiß. Faszinierend, oder?

4. Die REM-Phase

Du wirst dich sicher fragen, in welcher der Schlafphasen wir unsere fantasievollen Träume haben?! Dies geschieht im unruhigsten Stadium des Schlafs. Aus der Tiefschlafphase heraus katapultieren wir uns schlagartig in die sogenannte REM-Phase oder bezeichnenderweise in den Traumschlaf. Die Buchstaben REM stehen für "Rapid Eye Movement", englisch für "schnelle Augenbewegungen". Unser Gehirn kommt plötzlich wieder auf Touren und wird aktiv. Vielleicht hast du es ja schon einmal bei deinem Partner oder deinem Kind gesehen, wenn die Augenlider anfangen zu zittern. Genau das ist die REM-Phase. Dieses Schlafstadium gehört ebenfalls zur Erlebnisverarbeitung des vergangenen Tages, wobei sich die meisten Schlafforscher fast sicher sind, dass in dieser Schlafphase vor allem emotionale Sinneseindrücke aufgerufen und verarbeitet werden. Je nach Erlebtem können dadurch vor dem inneren Auge die schönsten Bilder entstehen, aber auch die tiefsten Abgründe. Albträume! Wir wünschen dir natürlich nur die angenehmsten Träume ;-)

 

8 Stunden Schlaf.

Im Schnitt braucht der Mensch 8 Stunden Schlaf, der eine schläft etwas mehr, der andere weniger. Innerhalb dieser Zeit wiederholen sich die oben genannten Schlafphasen immer wieder. Es ist ein ständiges Rauf und Runter. Dabei dauert ein vollständiger Schlafzyklus ca. 90 Minuten. Hierbei befinden wir uns ca. 50 Minuten in der Ein- und Leichtschlafphase. In der Tiefschlaf- und REM-Phase verweilen wir die restlichen ca. 40 Minuten. Über die Nacht hinweg bleibt es in der Relation bei den ca. 50 Minuten der Ein- und Leichtschlafphase, allein die Tiefschlaf- und REM-Phase verändert sich im Laufe der Nacht. In der frühen Phase verweilt der Mensch länger im Stadium des Tiefschlafs und regeneriert sich; doch je mehr Zeit vergeht, desto länger werden die REM-Phasen. Sicher hast du auch schon oft bemerkt, dass du in den frühen Morgenstunden vor dem Aufwachen viel träumst. Jetzt kennst du den Grund.

Neben den zu Anfang angemerkten, optimalen Schlafbedingungen solltest du auch Wert auf die Benutzung einer zu dir passenden Matratze legen. Denn wenn du nicht gut liegst, kannst du auch nicht gut schlafen, hast am nächsten Morgen Rückenschmerzen und bist verspannt. Und wer will das schon...

Komm gut durch die Schlafphasen und verbessere so deine Lebensqualität nachhaltig.

 

 

 

 

 

 

 



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